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Wissenswertes über Diäten

Wenn sie funktionieren würden, gäbe es keine übergewichtigen Menschen mehr. Mit viel Disziplin gelingt es manchmal in relativ kurzer Zeit Gewicht zu verlieren, aber was genau verlieren wir? Ist es Fett, Wasser oder sogar eigene Muskelmasse?

Körperfett erfüllt im Organismus unterschiedliche Aufgaben:
Im Bauch dient es als Energiedepot, unter der Ferse oder am Po als Polster, um die Nieren als Schutzschicht, unter der Haut zur Wärmeisolation und bei den Frauen zur Produktion von Östrogen.

Je weniger Nahrung der Mensch zu sich nimmt, desto sparsamer geht sein Körper damit um. 100 Fettkalorien sind etwas völlig anderes als 100 Kohlehydratkalorien. Übergewichtige Menschen essen meist zu wenig, ein bis zweimal am Tag und dann auch oft noch die falschen Lebensmittel. Der Stoffwechsel lernt dabei auf Sparflamme zu brennen. Jedes kleinste Bischen Nahrung wird vorsichtig behandelt und sofort in Fett verwandelt und gelagert. Wird mit dieser Einstellung wieder normal gegessen, nehmen diese Menschen sofort zu und sind erneut davon überzeugt, zuviel gegessen zu haben. Die Folge sind meistens noch radikalere Diäten bis hin zur totalen Nahrungsverweigerung. Hierbei verbrennen sie dann Eigenprotein, also die eigene Muskelmasse.

Vergleich: Ein Körper mit wenig Muskelmasse ist wie eine Maschine mit schwachem Motor. Dieser Körper ist wenig leistungsfähig und hat wenig Kapazität, Energie umzusetzen, also Fett und Glucose zu verbrennen.

Neueste Untersuchungen weisen darauf hin, dass sich schwere Menschen unbewusst schonen, sich weniger und langsamer bewegen als andere. Eine Art Vermeidungshaltung, welche aber den Gesamtzustand nur noch verschlimmert.
Die Bewegungen werden so ökonomisch wie möglich ausgeführt. Dies führt dazu, dass wenig Nahrung verbrannt, viel davon in Fett umgewandelt und deponiert wird.

Wichtig: Jede radikale Diät, jede Essensverweigerung programmiert den Körper auf Gewichtszunahme.

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